Gleise im Industrie-Anschluss – Betonplatten

Wie soll ich Kleinreuth-Nord im Hinblick auf die Gleisanlagen gestalten? Für Industrieanschlüsse, ob Anst oder Awanst, eröffnen sich mehrere Möglichkeiten:

  • Schotterbett
  • Asphalt
  • Kopfsteinpflaster
  • Betonplatten/Stelcon-Platten

Das Ergebnis meiner Überlegungen mündete in einen kleinen Versuch, mit Betonplatten das Szenario zu gestalten.

Ein großer Hersteller für Betonplatten ist in 1:1 die Fa. Stelcon, daher hat sich auch der Begriff Stelcon-Platten eingeprägt.

Zitat aus dem Prospekt der Firma Stelcon:
„…
Die Gleis-Mittel- und -Randplatten sind je nach Beanspruchung mit oder ohne umlaufenden Winkelrahmen (Kantenschutz) erhältlich und sind sowohl für Vignol- als auch für Rillenschienen einsetzbar.
… “

In 1:45 liefert Anja Zapf, zapf-modellspielwaren, solche Platten in unterschiedlichen Abmessungen und Ausführungen zu moderaten Preisen. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, vorbildgerecht die Gleise mit Stelcon-Platten auszustatten, ohne „Rillengleis-Verrenkungen“ machen zu müssen.

Für den bildlich festgehaltenen Versuch habe ich bewusst das Peco-Gleis verwendet, weil hier die Stelcon-Platten wegen der wuchtigeren Kleineisen nicht so sauber sitzen wie sie es zwischen den Kleineisen der Lenz-Peco Gleise tun. Wichtig ist m.E. die Kleineisen im Gleis unter einer „Abdeckung“ oder unter mit schwarzer Farbe behandelten Schienenprofil-Füßen verschwinden zu lassen. Ich habe hierfür mal schnell etwas Gaffa-Tape verwendet. Das glänzt zwar, ist aber für den Versuchsaufbau brauchbar.

Soweit für heute. Demnächst widme ich mich auch noch der Gleisauskleidung mit Kopfsteinpflaster und werde diesen Bericht dann fortsetzen.

Rainer Frischmann

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